geodienstleistungen

Matthias Schuh, Dipl. Geol.

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Georadar

Georadar (ground penetrating radar, GPR; elektromagnetisches Reflektionsverfahren, EMR) ist eine nicht-invasive Technologie zur Erfassung der Strukturen und Lithologien des flachen Untergrundes.

Das Georadar-Verfahren basiert auf der Ausbreitungsgeschwindigkeit einer elektromagnetischen Welle in heterogenen Medien. Diese hängt hauptsächlich von der spezifischen elektrischen Leitfähigkeit der jeweiligen Materialien ab.

An Grenzflächen zwischen unterschiedlichen Materialien treten - analog zu seismischen Wellen - Reflektions-, Beugungs und Brechungseffekte auf. Durch Messung der Laufzeit eines an ihr reflektierten elektromagnetischen Pulses kann die relative, durch Kalibration an "harten" geologischen Daten die absolute Tiefenlage einer solchen Grenzfläche bestimmt werden.

3d-Datenintegration und -modellierung

Durch die Integration mit Bohr- und Aufschlussdaten kann die Aussagekräftigkeit der Georadar-Profile signifikant verbessert werden. Lithologische Parameter können so geophysikalischen Parametern zugeordnet werden.

Durch Interpolation, räumliche Interpretation und die Vernetzung mit weiteren georeferenzierten Daten (Höhenwerte, thematische Karten etc.) wird schliesslich ein dreidimensionales Modell des Untersuchungsgebietes erstellt, aus dem Informationen über die Geometrie und Tiefenlage geologischer Körper extrahiert werden können.

Referenzen