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Geodienstleistungen

Als ausgebildeter Diplom-Geologe führe ich Georadar-Messungen und -auswertungen zur Erkundung des flachen Untergrundes durch.

Gerne beraten ich Sie zum Einsatz von Georadar:

  • bei ingenieurgeologischen Fragestellungen
  • in der Rohstoffexploration
  • bei Trassenvorerkundungen
  • im Rahmen Ihrer Forschungsprojekte im Bereich der Geowissenschaften und der Archäologie

Datenaufbereitung

Durch die Integration mit Bohr- und Aufschlussdaten kann die Aussagekräftigkeit der Georadar-Profile signifikant verbessert werden. Lithologische Parameter können so geophysikalischen Parametern zugeordnet werden.

Visualisierung

Durch Interpolation, räumliche Interpretation und die Vernetzung mit weiteren georeferenzierten Daten (Höhenwerte, thematische Karten etc.) wird schliesslich ein dreidimensionales Modell des Untersuchungsgebietes erstellt, aus dem Informationen über die Geometrie und Tiefenlage geologischer Körper extrahiert werden können.

Georadar

Georadar (ground penetrating radar, GPR; elektromagnetisches Reflektionsverfahren, EMR) ist eine nicht-invasive geophysikalische Methode zur Erfassung der Strukturen und Lithologien des flachen Untergrundes.

Das Georadar-Verfahren basiert auf der Ausbreitungsgeschwindigkeit einer elektromagnetischen Welle in heterogenen Medien. Diese hängt hauptsächlich vom Verhältnis der spezifischen elektrischen Leitfähigkeit der jeweiligen Materialien ab. An Grenzflächen zwischen unterschiedlichen Materialien treten - analog zu seismischen Wellen - Reflektions-, Beugungs und Brechungseffekte auf.

Durch Messung der Laufzeit eines an ihr reflektierten elektromagnetischen Pulses kann die relative, durch Kalibration an "harten" geologischen Daten die absolute Tiefenlage einer solchen Grenzfläche bestimmt werden.